Nahrungsergänzungsmittel: vernünftig oder überflüssig?

Nahrungsergänzungsmittel: vernünftig oder überflüssig?

Unsere Gesundheit ist eines unserer wertvollsten Güter. Es ist also logisch, dass wir versuchen, so gesund wie möglich zu bleiben. Und da eine gesunde Ernährung die Grundlage für einen gesunden Körper ist, nehmen viele Menschen Nahrungsergänzungsmittel. Wir geben Ihnen einen kurzen Überblick über die Vor- und Nachteile dieser Ergänzungsmittel.

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Im Gegensatz zu den klassischen Arzneimitteln werden Nahrungsergänzungsmittel auch in Geschäften verkauft. Das Angebot an diesen Pulvern, Pillen und Getränken ist außerdem stark gestiegen durch die zunehmende Aufmerksamkeit, die der Gesundheit entgegengebracht wird. Immer mehr Menschen sind sich der Wichtigkeit einer guten Gesundheit bewusst und sind darum bemüht, einen gesunden Lebensstil zu führen.

Überflüssig

Schulen und Medien schärfen uns ständig ein, dass wir genug Vitamine einnehmen müssen, und die Kampagnen der Ergänzungsmittelhersteller verstärken diese Botschaft noch.

Oft gehen wir von der Annahme aus, dass Vitamine nur positiv sein können und verlassen uns auf Klischees wie nützt es nicht, so schadet es auch nicht oder besser zuviel als zuwenig. Das stimmt leider nicht immer.

Wenn wir zusätzliche Vitamine zu denen einnehmen, die wir schon in ausreichender Menge in unserer Nahrung finden, ist das nicht nur nutzlos und verschwenderisch, sondern kann auch manchmal schädlich sein. Untersuchungen haben erwiesen, dass überschüssige Vitamine bestimmte Gesundheitsrisiken stark erhöhen können!

Für wen?

Wenn Sie einen abwechslungsreichen Speiseplan haben, der genügend Obst, Gemüse und Ballaststoffe enthält, sind keine Ergänzungsmittel erforderlich.

Schwangere Frauen und Menschen mit bestimmten Krankheiten benötigen manchmal Ergänzungsmittel, aber das sollte jedes Mal im Voraus mit dem Hausarzt besprochen werden.

Tipps

Hier finden Sie eine Übersicht über die wichtigsten Ergänzungsmittel und in welchen Nahrungsmitteln Sie enthalten sind:

  • Omega-3 Fettsäuren: fetter Fisch (2 Portionen/Woche)
  • Vitamin E:Pflanzenöl, Nüsse, Kiwis, grünes Blattgemüse
  • Vitamin D: fetter Fisch, Eier, Pilze
  • Vitamin A: Brokkoli, Möhren, Süßkartoffeln und Spinat
  • Kalzium: Milchprodukte wie Milch und Käse

Wenn Sie jedoch glauben, einen Vitaminmangel zu haben, bitten Sie stets Ihren Hausarzt im Voraus um seine Meinung.

Denken Sie auch daran, ob es nicht eine Alternative gibt, um beispielweise Ihren Speiseplan anzupassen. So sparen Sie nicht nur Geld, sondern vermeiden auch, dass Ihre Gesundheit durch Nahrungsergänzungsmittel in Gefahr gebracht wird.

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